Buchtipp

Posted in by Retrozocker, Meinung on 13. März 2014 by Retrozocker

Wer sich auf die Suche nach deutschsprachiger Fachliteratur zum Thema Computer- und Videospiele begibt, hat es nicht leicht. Mal abgesehen vom GAMEplan-Verlag und seinen sporadischen Veröffentlichungen, ist man da hierzulande fast ausschließlich auf Fan-Projekte angewiesen. An sich eine feine Sache, aber leider schwanken diese Publikationen doch erheblich in Sachen Aufmachung und Informationsgehalt.

Ein positives Beispiel zum Thema „Fachliteratur von Fans, für Fans“ ist der inoffizielle Game & Watch Sammlerkatalog. Die beiden österreichischen Autoren, David Gschmeidler und Gerhard Meyer, befassen sich nach eigenen Aussagen bereits seit frühester Kindheit mit Videospielen.

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Ganz besonders angetan hat es den beiden aber die LCD-Spielereihe von Nintendo, die zwischen 1980 und 1991 unter dem Namen „Game & Watch“ erschien. Eine dieser piepsigen Daddelkisten dürfte sicher jeder von euch schon mal in der Hand gehabt haben. In dem über 200 Seiten starken Buch erfahrt ihr nicht nur alles wissenswerte über die Entstehungsgeschichte dieser frühen Handhelds, vielmehr enthält das Werk auch eine kurze Beschreibung und Bewertung zu jedem, jemals erschienenen G&W-Spiel.

Besonders gut gefällt mir an diesem Buch das augenschmeichelnde Layout und die zahlreichen (natürlich farbigen) Fotos. Ein wirklich tolles Nachschlagewerk für Retrogamer der ersten Stunde. Die Softcover-Variante gibts auf der Webseite der Macher für 39,95 Euro. Wer etwas Besonderes haben möchte, legt sich aber die auf 500 Stück limitierte Hardcover-Ausgabe zu. Die kostet dann allerdings auch 59,95 Euro.

Großes Weihnachtsgewinnspiel

Posted in by Retrozocker, Gewinnspiel on 30. November 2013 by Retrozocker

Heiligabend rückt in greifbare Nähe und in wenigen Tagen feiern wir erneut das Fest des Konsums, im Kreise unserer Lieben. Wie ihr es von uns gewohnt seid, veranstalten wir zu diesem Anlass auch dieses Jahr wieder ein großes Gewinnspiel, mit tollen Preisen.

Dank der freundlichen Unterstützung der folgenden Sponsoren, stehen die Chancen sehr gut, dass unter eurem Weihnachtsbaum bald auch ein Geschenk von RetroVideogames für euch liegen wird.

Nintendo schickte uns ein Spiele-Paket, bestehend aus Mario Kart DS und Kirby Super Star Ultra (jeweils für den Nintendo DS), sowie Donkey Kong Country Returns und The Legend of Zelda – Skyward Sword (beide für die Wii). Die Redaktion von Chip ließ uns jeweils zwei Ausgaben der Magazine Nemo und Power Play zukommen. Zu guter Letzt erreichte uns noch ein tolles Paket von getDigital.de. Darin enthalten waren eine Pac-Man USB-Lampe, ein Ghost-Stressball, eine Space-Inavders-Eiswürfelform und ein Tetris-Kühlschrankmagneten-Set.

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Um an diese fantastischen Preise zu gelangen, müsst ihr uns einfach die folgende Frage richtig beantworten:

Wo findet ihr immer die aktuellsten und tollsten News aus der Retrosphäre?

A – RetroVideogames.net

B – Altes-Zeug.de

C – Retro-Schmarrn.de

Schickt uns eine E-Mail mit der richtigen Antwort (und eurer Anschrift) an die folgende Adresse info@retrovideogames.net. Der Einsendeschluss ist der 16.12.2013. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Wir wünschen euch viel Glück!

Retro-Börse Rosenheim

Posted in by Retrozocker, Event on 27. Juli 2013 by Retrozocker

Am vergangenen Wochenende fand die vierte bayrische Retro-Börse im beschaulichen Rosenheim statt. Wie bereits angekündigt, war das RetroVideogames-Team natürlich erneut vor Ort, um sich mit voller Energie ins Getümmel zu stürzen.

Auch in diesem Jahr konnte die Veranstaltung flächenmäßig ein wenig zulegen. Dies hatte zwar keine sonderlich große Auswirkung auf die Besucheranzahl, aber trotzalledem war der Saal irgendwann recht gut mit kaufwilligen Retro-Gamern gefüllt. Erfreulich war zudem, dass das Wetter dieses Jahr endlich einmal mitgespielte und wir die Börse ausnahmsweise trockenen Fußes betreten durften.

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Unter den Ausstellern befanden sich, neben den „gefürchteten“ Resellern (samt ihrer teilweise überzogenen Preisvorstellungen), glücklicherweise auch genügend private bzw. semi-professionelle Anbieter, bei denen man durchaus das eine oder andere Schnäppchen ergattern konnte. Die Kunst für Schnäppchenjäger bestand wie zumeist darin, ein Paket aus mehreren Spielen/Artikeln zu schnüren, für das der Verkäufer dann einen entsprechend guten Gesamtpreis anbieten konnte. Somit lässt sich in den meisten Fällen ein Preis finden, mit dem beide Parteien gut leben können.

Dank dieser, zugegebenermaßen nicht ganz neuen Strategie, ist es mir auch dieses Mal gelungen, meine Spiele-Sammlung für ein überschaubares Budget zu erweitern. Das Ergebnis meiner Shopping-Tour dürft ihr auf dem Foto neben diesem Beitrag bewundern.

Für Alle, die an dieser Veranstaltung aus unerfindlichen Gründen nicht teilnehmen konnten, haben wir natürlich auch wieder in kurzes Video, mit unseren Eindrücken, online gestellt. Viel Spaß dabei!

Retro Gamer Gewinnspiel

Posted in by Retrozocker, Gewinnspiel on 22. Juli 2013 by Retrozocker

Die deutschsprachige Version, der ursprünglich aus England stammenden Zeitschrift Retro Gamer, erschien mittlerweile zum dritten Mal. Offensichtlich gibt es also genug Retro-Zocker da draußen, die bedrucktes Papier noch nicht für tot erklärt haben.

Es freut uns auf jeden Fall sehr, dass nicht nur wir den Mehrwert eines aufwendig gestalteten Magazins, wie der Retro Gamer, zu schätzen wissen. Falls ihr aber noch unschlüssig seid, ob ihr wirklich knapp 10 Euro für ein Spielemagazin ausgeben wollt, haben wir eine gute Nachricht für euch.

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Dank der freundlichen Unterstützung des eMedia Verlags verlosen wir auch diesen Monat wieder zehn druckfrische Ausgaben der aktuellen Retro Gamer. Um an ein Exemplar zu kommen, müsst ihr uns einfach die folgende Frage richtig beantworten:

Welche Sega-Konsole ist auf der Titelseite der aktuellen Retro Gamer abgebildet?

A – Master System

B – Mega Drive

C – Saturn

Schickt uns eine E-Mail mit der richtigen Antwort (und eurer Anschrift) an die folgende Adresse info@retrovideogames.net. Der Einsendeschluss ist der 31.07.2013. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Wir wünschen euch viel Glück!

Die letzten Spielhallen – Teil 4

Posted in by Retrozocker, Meinung on 20. Juli 2013 by Retrozocker

Bei meinem diesjährigen Urlaub in Englands Hauptstadt London, wollte ich mich erneut selbst davon überzeugen, ob die Spielhallen-Kultur, wie es sie früher einmal gab, mittlerweile wirklich komplett ausgestorben ist.

Zum Glück noch nicht ganz, wie ich euch jetzt schon einmal verraten möchte. In London gibt es tatsächlich noch ein paar kleine Refugien, in denen Retro-Gamer in Nostalgie schwelgen dürfen. So zum Beispiel in der Namco-Arcade, gleich neben Europas größtem Riesenrad – London Eye. Hier stehen noch eine Handvoll Spielgeräte, wie zum Beispiel zwei nette OutRun-Cabinets, oder ein Guitar-Hero-Automat, den ich natürlich gleich mal testen musste. Der eigentliche Fokus in dieser Spielhalle liegt aber deutlich auf Glücksspielautomaten und anderen Freizeitaktivitäten, wie Bowling oder Billard.

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Hier stehen tatsächlich auch eine Reihe aktuellerer Spielautomaten, wie Segas Lightgun-Ballerei Rambo, oder die Renn-Simulation zur Film-Reihe „The Fast and the Furious“. Richtig Spaß gemacht hat mir aber vor allem der Automat zum Film „Terminator Salvation“ (von 2009), samt der dicken Plastik-Wumme. Natürlich dürfen aber auch in dieser Spielhalle die einarmigen Banditen nicht fehlen, oder die obligatorischen Greifautomaten, mit denen man sich für ein paar Münzen und mit ein wenig Geschick, niedliche Plüschtiere schnappen kann. Alles in allem natürlich keine Offenbarung, aber immer noch wesentlich mehr, als man hierzulande in Sachen Spielhalle erwarten darf.

Natürlich habe ich euch hierzu auch wieder ein kurzes Video online gestellt. Viel Spaß dabei!

CHIP Power Play Gewinnspiel

Posted in by Retrozocker, Gewinnspiel on 4. Juni 2013 by Retrozocker

Vor fast drei Jahrzehnten erblickte die erste Ausgabe der Power Play das Licht der Welt. Anlässlich dieses Ereignisses veröffentlichte CHIP Anfang des Jahres ein Sonderheft der legendären Spielezeitschrift. Heinrich Lenhardt und andere PowerPlay-Veteranen klemmten sich, wie in alten Zeiten, hinter ihre Schreibtische und verfassten eine Reihe von interessanten Artikeln über alte, aber auch neue Spiele. PP-2_Gewinnspiel_2 Offensichtlich kam dieses Experiment bei den Lesern gut an, denn ab sofort erscheint die Power Play wieder regelmäßig, alle drei Monate (als Printausgabe am Kiosk, oder als Download). Neben einer Heft-DVD, wird die zweite Ausgabe der neuen Power Play folgende Themen enthalten: Tomb Raider, XCom & Co (so werden Spiele-Klassiker wieder flottgemacht), Kickstarter-Games (erfolgreiche Retro-Projekte und prominente Flops), Spiele-Tests zu Bioshock Infinite und Star Trek. Außerdem gibts ein Making of zu den Spiele-Klassikern Pong und Baldur’s Gate.

Dank der freundlichen Unterstützung von CHIP gibt es diesen Monat endlich wieder was zu gewinnen. Wir verlosen fünf Ausgaben der neuen Power Play und dazu jeweils eine schicke Kaffeetasse. Um an diese Preise zu gelangen, müsst ihr uns einfach die folgende Frage richtig beantworten:

Die Power Play erschien ursprünglich als Spiele-Beilage der folgenden Zeitschrift

A – Happy Computer

B – Sad Gamers

C – Unhappy Hipsters

Schickt uns eine E-Mail mit der richtigen Antwort (und eurer Anschrift) an die folgende Adresse info@retrovideogames.net. Der Einsendeschluss ist der 30.06.2013. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Die Gewinner werden wie immer im Losverfahren ermittelt. Wir wünschen euch viel Glück!

Aus für LucasArts

Posted in by Retrozocker, Meinung on 6. April 2013 by Retrozocker

Für die einen kam es völlig überraschend, für andere war dieser Schritt längst überfällig. Die Traditions-Spieleschmiede LucasArts schließt ihre Pforten.

Wie der neue Firmeneigner, der Mediengigant Disney, diese Woche verlauten ließ, wurden nahezu alle 200 LucasArts-Mitarbeiter entlassen und die Projekte, die sich aktuell noch in Arbeit befanden („Star Wars 1313“ und „Star Wars First Assault“), wurden gestoppt. Ob diese Titel jemals fertig gestellt werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt absolut ungewiss. Der Konzern will sich in Zukunft vor allem um die wesentlich lukrativere Vermarktung und Lizenzierung der hauseigenen Marken kümmern.

Aber wie konnte es soweit kommen? LucasArts (früher Lucasfilm Games) galt Ende der 80er und Anfang der 90 als Garant für innovative und qualitativ hochwertige Spiele. Zu den absoluten Klassikern des Entwicklers zählen so geniale Point-and-Click-Adventures wie Maniac Mansion, Monkey Island oder Day of the Tentacle und das ist nur eine kleine Auswahl. Auch die Weltraum-Flugsimulation X-Wing (MS-DOS) und ihre Nachfolger boten damals hervorragende Unterhaltung, nicht nur für Star-Wars-Fans.

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Die ruhmreichen Zeiten liegen allerdings schon viele Jahre zurück und LucasArts konzentrierte sich in den vergangenen Jahren fast ausschließlich um die Entwicklung von neuen Spielen im Star-Wars-Universum. Leider enttäuschten Spiele wie Star Wars: The Force Unleashed oder das groß angekündigte MMORPG Star Wars – The Old Republic auf ganzer Linie und man konnte sich dem Eindruck nicht erwehren, dass LucasArts die Jedi-Kuh maximal melken wollte und die Qualität der fertigen Produkte eine nur untergeordnete Rolle spielte. Die Folge war eine Reihe von mittelmäßigen Spielen, die weit hinter ihren Erwartungen zurück blieben. Dies spiegelte sich auch in den rückläufigen Verkaufszahlen wieder.

So kam der Schritt des neuen Mutterkonzerns Disney, das Entwicklerstudio zu schließen, für Branchenkenner nicht ganz so überraschend. Natürlich ist es schade, dass es wohl nie wieder ein Point-and-Click-Adventure mit dem LucasArts-Logo geben wird, aber daran war auch in den vergangenen Jahren nicht zu denken.

Ich würde mir persönlich wünschen, dass der einstige Kopf hinter Monkey Island, Ron Gilbert, nun endlich eine neue Chance erhält und an einer neuen Episode seines Piraten-Epos werkeln darf. Das Ron durchaus Interesse daran hätte, sich um die Fortsetzung der Monkey-Island-Reihe zu kümmern, hat er uns letztes Jahr selbst verraten (nachzulesen in unserem Interview). Die Chancen für solch ein Projekt stehen zum jetzigen Zeitpunkt zwar denkbar schlecht, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.